Kinästhetische Methode

1

Vergiss erst einmal, was du über Erwachen weißt und denkst. Wir üben hier nur eine Wahrnehmungstechnik, denn es kommt überhaupt nicht auf das Wissen, sondern nur auf deine eigene Wahrnehmung an.

Überprüfe deine Vorannahmen und Glaubensätze und Irrglauben bzgl. des Erwachens.

Dein wahres Wesen kann sich selbst erkennen - nicht dein Verstand.

Du hast keine Erwartungen.

Du bist in entspannter Aufmerksamkeit und Neugier. Nicht in zwanghafter Neugier, sondern in selbstlosem Interesse und Freude an der Welt.

Es ist egal, was andere über dich denken.

Alle Anweisungen, z.B. den Verstand herunterzufahren, gelten nur jetzt in dieser Situation. Morgen kann alles anders sein.

Alle Wörter können nur Hinweise sein.

2

Angenommen, du wärst eine Kamera.
Dann würdest du nicht beurteilen, was du siehst.

Bitte jetzt nicht sich eine Kamera vorstellen. Das wäre wieder in Konzepten, d.h. im Verstand.

Nimm einfach diese neutrale, alles wahrnehmende Einstellung ein.

3

Wo im Körper gibt es Anspannung / Aktivität?

Diese Anspannung ist eine wiederholte Abfolge kleiner Muskelbewegungen. Eine Anspannung im Bauch kann z.B. durch kleine Anspannungen und Entspannungen aufrecht erhalten werden.

Beende vorübergehend diese Aktivität durch Entspannung dieser Körperregion.
Was verschwindet im Geist mit dieser Entspannung?
Mit jedem Verschwinden kannst du mehr ins Hier und Jetzt kommen.

4

Bleibe in der entspannten Wahrnehmung, wachsam, ohne etwas zu fabrizieren.

Nimm das Gewahrsein wahr.
Gibt es noch Anspannung?

Wiederhole ggf. Schritt 3.

5

Wenn du weißt, was du bist, gibt es Verbundenheit mit allem,
ein Grund-Wohlgefühl und Furchtlosigkeit.

(inspired by Richard Bandler)