Bildebene verschieben

Erwachen, Bildebene verschieben mit NLP Submodalitäten

1

Vergiss erst einmal, was du über Erwachen weißt und denkst. Wir üben hier nur eine Wahrnehmungstechnik, denn es kommt überhaupt nicht auf das Wissen, sondern nur auf deine eigene Wahrnehmung an.

Überprüfe deine Vorannahmen und Glaubensätze und Irrglauben bzgl. des Erwachens.

Dein wahres Wesen kann sich selbst erkennen - nicht dein Verstand.

Du hast keine Erwartungen.

Du bist in entspannter Aufmerksamkeit und Neugier. Nicht in zwanghafter Neugier, sondern in selbstlosem Interesse und Freude an der Welt.

Es ist egal, was andere über dich denken.

Alle Anweisungen, z.B. den Verstand herunterzufahren, gelten nur jetzt in dieser Situation. Morgen kann alles anders sein.

Alle Wörter können nur Hinweise sein.

2

Es gibt die sogenannte dissoziierte Perspektive, wo man sich selbst sehen kann, z.B. in 1 Meter Entfernung von hinten. Außerdem gibt es die assoziierte Perspektive, wo man aus den eigenen Augen schaut.

Was siehst du, wenn du aus deinen eigenen Augen schaust? Du kannst z.B. einen Teil deiner Nase erkennen, evtl. einen Teil deines Körpers. Die Augen selbst kannst du nicht erkennen.

Achte darauf, dass deine assoziierte Perspektive volles Panorama ist, ohne konstruierten Rand. Das Panorama ist begrenzt durch deine Augenhöhlen, die du schemenhaft gerade noch wahrnehmen kannst.

Achte darauf, ob in deiner Perspektive, z.B. im inneren Auge noch etwas Permanentes zu sehen ist, z.B. ein Selbstbild, Pläne, Konzepte. Achte besonders auf Bereiche deines inneren Blickfeldes im peripheren Bereich bzw. hinter dir. Blende vorübergehend diese Inhalte aus.

Achte auf deinen Körper. Gibt es permanente minimale Bewegungen, z.B. kleine langsame Wellen an der Körperoberfläche? Halte diese ggf. vorübergehend an, aber ohne Anstrengung, sondern durch Entspannung.

3

In der assoziierten Perspektive: Wo genau verläuft deine Bildebene? Geht sie genau durch deine Augen oder ist sie noch ein paar Millimeter vor deinen Augen? Siehst du in der assoziierten Perspektive noch Teile deines Körpers bzw. des Kopfes, die du nicht wahrnehmen kannst?

Wenn ja, bist noch immer dissoziert.

Prüfe wirklich genau, ob du noch in der dissoziierten Perspektive bist. Falls ja, mache dies:

Hole die Bildebene bis auf nahe Null-Abstand an dein noch beobachtetes Selbst heran, so nahe, wie es ohne Anstrengung geht. Dann besinne dich auf dein selbstloses entspanntes Interesse und die Freude an der Welt. Gibt deinem Selbstbild einen kleinen Schubs (ohne Anstrengung), so dass es deckungsgleich mit dir wird. Entweder dein Selbstbild verschwindet und ihr werden eins im Hier und Jetzt oder du kannst dein Selbstbild ein paar Millimeter hinter dich schieben, so dass es sich auflöst und du im Hier und Jetzt zurückbleibst.

Dies ist eine Gelegenheit, dass bevor Gedanken geboren werden, wahrgenommen werden kann, was wir wirklich sind.

4

Vollständig im Hier und Jetzt gibt es überhaupt keine Bildebene mehr.

Die Grenze zwischen Aussen- und Innenwahrnehmung verschwindet und alle Wahrnehmungen sind gleich wichtig.
Der Wahrnehmungsraum kann sich “öffnen”. Jetzt gibt es nur noch Wahrnehmung.

Prüfe das Jetzt.

5

Wenn du weißt, was du bist, gibt es Verbundenheit mit allem,
ein Grund-Wohlgefühl und Furchtlosigkeit.

Hinweis: Im bereits erwachten Zustand erzeugt Schritt 3 eine Vertiefung des Gewahrseins (vgl. Mahamudra) bei gleichzeitiger Wahrnehmung des Absoluten und des Relativen und holt einen stark ins Hier und Jetzt.